Dominikanisches Institut für christlich-islamische Geschichte DICIG
 
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Donnerstag, 13. März 2014 um 18 Uhr | Botschaft der Islamischen Republik Iran, Berlin

Einladung zum Vortragsabend „Die religiöse Lebensform“
Eine gemeinsame Veranstaltung von der Stiftung für Islamische Studien SIS und das Dominikanische Institut für christlich-islamische Geschichte

Datum: Donnerstag, 13.03.2014,18 – 20 Uhr
Referenten: Scheich Husayn Leibner, Pater Richard Nennstiel OP

Anmeldung erforderlich. Das gesamte Programm [PDF 338kb]

 
   

Zum Institut

Das 2008 gegründete Dominikanische Institut  beschäftigt sich mit der Geschichte des christlich-islamischen Dialoges. Schon im Entstehungsprozess des Islams kommt es zu einer Auseinandersetzung mit dem Christentum und seiner Vorstellungswelt.

Schon sehr früh beginnt auch im Dominikanerorden die Auseinandersetzung mit dem Islam.

Raimund von PeñyafortRaimund von Peñyafort gründete die ersten Sprachschulen in Spanien (um 1240), in denen die Mitbrüder Arabisch lernen sollten, um zu missionieren.

Die Dominikaner gründeten Konvente in Byzanz (später umbenannt in Istanbul), Kairo, Teheran, Bagdad und vielen anderen Städten.

Die Geschichte zeigt, dass es immer wieder Zeiten der Konfrontation, aber auch der Verständigung gab. Dabei muss berücksichtigt werden, dass immer wieder machtpolitische Interessen auf beiden Seiten den Prozess des Dialoges förderten, aber auch einschränkten.

Theologie und Religion können nicht von ihrer geschichtlichen und gesellschaftlichen Verflochtenheit gelöst werden. Es gibt keine Theologie an sich. Man kann kein überzeitliches Extrakt herausfiltern, sondern jede Zeit hat ihre eigenen hermeneutischen Schlüssel, um Texte und Ideen zu verstehen. Die Spannung zwischen normativem Text und notwendiger Interpretation bleibt unauflöslich.

Das Dominikanische Institut für christlich-islamische Geschichte (DICIG)  versucht diesen Prozess der Auseinandersetzung und Verständigung nachzuzeichnen.



Kooperationspartner

IDEO Katholische Akademie Hamburg CIBEDO