Dominikanisches Institut für christlich-islamische Geschichte DICIG
 
Start    
 
Mittwoch, 4. und 11. Juni 2014 ab 19 Uhr | Katholische Akademie Hamburg

HERAUSFORDERUNG ISLAM
Wie fordert er den Westen, wie fordert der Westen ihn?

„Der Islam“ und „der Westen“: Was stimmt heute an dieser Gegenüberstellung überhaupt noch, wo sich Islam und christliches Abendland an vielen Orten und bei vielen Gelegenheiten begegnen? Unterscheidet sie ihr Bild vom Menschen: von seiner Freiheit, seinen unveräußerlichen Rechten, seiner Stellung in der Gesellschaft und seiner Verantwortung in der Welt? Was haben der Islam und der Westen voneinander zu erwarten, und wie fordern sie einander heraus, wenn es um die Gestaltung von Welt und Gesellschaft geht?

Datum: Mittwoch, 4. und 11. Juni 2014, ab 19 Uhr
Referenten: Lamyar Kaddor und Prof. Dr. Rotraud Wielandt, Islamwissenschaftlerinnen

Eintritt: 7,50/5,-. Das gesamte Programm [PDF 77kb]
 
   
September/November 2014 | Katholische Akademie Hamburg

Einladung zur Veranstaltungsreihe„Islamische Theologie im Kontext“
Eine Veranstaltung der Katholischen Akademie in Kooperation mit dem Islambeauftragten des Erzbistum Hamburg und dem Beauftragten der Nordkirche für christlich-islamischen Dialog.

Datum: 08.09., 18.09., 04.11., 11.11.2014 | Das gesamte Programm [PDF 469kb]
 

   

Zum Institut

Das 2008 gegründete Dominikanische Institut  beschäftigt sich mit der Geschichte des christlich-islamischen Dialoges. Schon im Entstehungsprozess des Islams kommt es zu einer Auseinandersetzung mit dem Christentum und seiner Vorstellungswelt.

Schon sehr früh beginnt auch im Dominikanerorden die Auseinandersetzung mit dem Islam.

Raimund von PeñyafortRaimund von Peñyafort gründete die ersten Sprachschulen in Spanien (um 1240), in denen die Mitbrüder Arabisch lernen sollten, um zu missionieren.

Die Dominikaner gründeten Konvente in Byzanz (später umbenannt in Istanbul), Kairo, Teheran, Bagdad und vielen anderen Städten.

Die Geschichte zeigt, dass es immer wieder Zeiten der Konfrontation, aber auch der Verständigung gab. Dabei muss berücksichtigt werden, dass immer wieder machtpolitische Interessen auf beiden Seiten den Prozess des Dialoges förderten, aber auch einschränkten.

Theologie und Religion können nicht von ihrer geschichtlichen und gesellschaftlichen Verflochtenheit gelöst werden. Es gibt keine Theologie an sich. Man kann kein überzeitliches Extrakt herausfiltern, sondern jede Zeit hat ihre eigenen hermeneutischen Schlüssel, um Texte und Ideen zu verstehen. Die Spannung zwischen normativem Text und notwendiger Interpretation bleibt unauflöslich.

Das Dominikanische Institut für christlich-islamische Geschichte (DICIG)  versucht diesen Prozess der Auseinandersetzung und Verständigung nachzuzeichnen.



Kooperationspartner

IDEO Katholische Akademie Hamburg CIBEDO